Januar 2018: Ausstellung in Niebüll

Blick auf einen Teil der Ausstellung, wie sie im Frühjahr 2017 in Waren/Müritz zu sehen war

Das Naturkundemuseum in Niebüll wird der vorerst letzte Ort sein, an dem die Wanderausstellung „Keilschrift – Gutenberg – Google“ zu sehen sein wird. Sie seit 2016 an verschiedenen Orten in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein unterwegs gewesen und von Hunderten Menschen besichtigt worden.

Parallel zur Ausstellung hält ihr Kurator, Pastor und TV-Redakteur Matthias Müller, Vorträge, die sich mit Gegenwartsfragen auseinandersetzen.

In Kürze werden auf dieser Seite Details zur Veranstaltungsreihe in Niebüll zu sehen sein. Die Ausstellung wird am 22. Januar eröffnet.

Ausstellung in Heide

Vom 22. bis 28. Oktober läuft die Ausstellung in Heide, Rüsdorfer Str. 19 (direkt auf der Rückseite des Bahnhofs, bitte Seiteneingang des Hauses benutzen). Die Eröffnung am 22. Oktober brachte eine Reihe von interessierten Zuhörern und Besuchern zusammen.

Die Ausstellung ist wieder am Mittwoch, dem 25. Oktober geöffnet, und zwar ab 17:30 Uhr bis zum Beginn des Vortrags „Wem kann man noch glauben?“ um 19:30 Uhr, wo es um die Macht der Bilder und mögliche Manipulationen geht.

Eröffnung der Ausstellung in Heide

Am Samstag, dem 28. Oktober gibt es ein  dreifaches Angebot:

11:00 Uhr Vortrag  „Bankenkrise – Brüssel – Brexit: Was wird aus Europa? Grenzen der Grenzenlosigkeit und eine alte Prophezeiung“.

Die Ausstellung ist ab 14:30 Uhr zum letzten Mal in Heide geöffnet.

16:00 Uhr Vortrag: „Wasser – Wetter – Weltuntergang: Was kommt wirklich auf uns zu?“

Der Eintritt ist frei.

Ausstellung für Hamburg-Barmbek

Am Samstag, dem 7. Oktober 2017 wird im Adventhaus Hamburg-Barmbek, Haferkamp 14, die Ausstellung „Keilschrift – Gutenberg – Google“ mit einem Vortrag über die Umbrüche in der Mediengeschichte und den aktuellen Auswirkungen auf das alltägliche Leben eröffnet, nachdem sie noch am Abend zuvor bei der 1. Nacht der Kirchen in Neumünster zu sehen war.

Besucher der Ausstellung in Fockbek

Die Ausstellung ist dann bereits an vier Orten gelaufen, darunter in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin, aber auch im Heimatmuseum Marne, Waren (Müritz), Fockbek und Neumünster. In ihrer Zusammenstellung dürfte sie einzigartig sein, weil sie mit den speziellen Exponaten wie z.B. dem Zylinder des Perserkönigs Cyrus, einer Bibel aus dem Jahre 1693, einer Reiseschreibmaschine von 1920 oder einem zerlegten iPhone eine weite Spanne in der Geschichte überstreicht und Medienentwicklungen dokumentiert.

Ein YouTube-Video des Kurators der Ausstellung, das sich mit der Rolle des Smartphones in unserer Gesellschaft befasst, gibt es hier zu sehen.

Novum in Neumünster

In Neumünster findet zum ersten Mal die Nacht der Kirchen statt. Die örtliche Adventgemeinde (Marienstraße 12) ist dabei.

Ausstellung zur 1. Nacht der Kirchen in Neumünster

Sie bietet die Ausstellung „Keilschrift – Gutenberg – Google“ als besonderen Beitrag an. Im Laufe der Öffnungszeit von 19-23 Uhr gibt es kurze Führungen durch die Ausstellung und zwei bildgestützte Kurz-Vorträge zu den medialen Umbrüchen und der Frage „Wem kann man noch glauben?“

Ausstellung vor Eröffnung

Welche Rolle spielt das Smartphone in unserem Leben? Was hat sich durch die neuen Medien verändert? Wie mit Medien verantwortlich umgehen?

Das Smartphone – der ständige Begleiter | Foto: Torito Torres

Am Samstag, dem 2.9.2017 beginnt in Fockbek, Karl-Böge-Platz 3, 18:00 Uhr die Ausstellung „Keilschrift – Gutenberg – Google“, begleitet von einigen Vorträgen von Matthias Müller. Details dazu siehe www.adventgemeinde-rendsburg.de.

Ausstellung in Fockbek rückt näher

Am Samstag, dem 2. September 2017, wird 18:00 Uhr die Ausstellung „Keilschrift – Gutenberg – Google“ eröffnet. Dazu gibt es eine kurze Führung, um den Besuchern einen Überblick zu verschaffen.

Blick auf einen Teil der Ausstellung, wie sie im Frühjahr 2017 in Waren/Müritz zu sehen war | Foto: Matthias Mueller

Die Ausstellung versucht, anhand von Exponaten aus mehreren Jahrtausenden die Umbrüche im Gebrauch der Medien zu illustrieren. In den begleitenden Vorträgen geht es dann um praktische Schlussfolgerungen, denn auch wir leben in einer Zeit des medialen Umbruchs.

 

Neue Schätze entdeckt

Im Britischen Museum, London, lagern Schätze aus dem Altertum, von Fachleuten aufbereitet | Foto: Matthias Mueller

Kürzlich ging es durch die Medien: Die gewissenlosen Anhänger des IS finanzieren ihre Schreckensherrschaft teilweise mit dem Raub und Verkauf von Funden aus der Zeit der assyrischen Könige. Etwas, wovor sie keinen Respekt und wovon sie nicht wirklich Kenntnisse hatten, war immerhin gut genug, ihre Gewaltherrschaft zu stützen. Dass die wahllos aus dem Boden geholten Altertümer durch den Raubbau wesentlich an Informationskraft und Wert verlieren, war ihnen egal, genauso wie der Tod des erfahrenen 82-jährigen Chefarchäologen von Palmyra Khaled al Assad, den sie schon 2015 ermordet hatten. Dass jetzt auf diese unrühmliche Weise Funde aus der Hinterlassenschaft Asarhaddons zutage treten, überrascht nicht.

In der Vortragsreihe von „Keilschrift // Gutenberg // Google“ in Waren (Müritz) habe ich über die Funde aus dem ehemaligen Ninive (heutiges Mossul) gesprochen. In der Ausstellung ist die Nachbildung einer berühmten Tontafel des Sohnes von Asarhaddon, Assurbanipal zu sehen, die von der Rettung des Ut-napishtim in der Sintflut berichtet. Die Originaltafel wurde von Henry Layard ausgegraben und wird heute im Britischen Museum aufbewahrt.

Dass Asarhaddon der Nutznießer der Ermordung seines Vaters Sanherib war, wurde bereits in der Bibel 2. Könige 19 sowie gleichlautend in Jesaja 37 berichtet.

Ausstellung erfolgreich eröffnet

Besucher schauen sich in der Ausstellung um

Mit einem Streichquartett von vier jugendlichen Musikerinnern, die  mit ihren Celli den Lokalwettbewerb gewannen und sich gemeinsam  auf den Landeswettbewerb vorbereiten, wurde die Ausstellung „Keilschrift // Gutenberg // Google“ in Waren eröffnet.

Seit dem 24. Februar ist die Aktivausstellung im Haus der Begegnung in Waren (Müritz), Bahnhofstr. 25a, zu sehen. Sie ist am kommenden Wochenende schon ab Donnerstag, jeweils ab 17:00 Uhr geöffnet, am Sonntag von 15:00 bis 17:00 Uhr. Jeweils zwei Stunden nach Öffnung wird ein Themenabend angeboten. Die nächsten Themen sind:

  • Donnerstag, 2. März,  19:00 Uhr: Bankenkrise – Brexit – Brüssel: Was wird aus Europa?
  • Freitag, 3. März,  19:00 Uhr: Fragen – Funde – Fakten: Der Bibel vertrauen?
  • Sonnabend, 4. März, 19:00 Uhr: Mein Wahrheit – deine Wahrheit: Welcher „Wahrheit“ glauben?
  • Sonntag, 5. März, 17:00 Uhr: Katastrophen – Unglück – Leid: Wo ist der „liebe“ Gott?

Der Eintritt zur Ausstellung als auch zu den Themenabenden ist frei.

Ausstellung in Vorbereitung

Seite aus der 42-zeiligen Gutenberg-Bibel 1452-55 (Faksimile), Ende des 1. Petrusbriefes, Beginn des 2. Petrusbriefes

Die Ausstellung „Keilschrift – Gutenberg – Google“ wird für den nächsten Einsatz vorbereitet und geht auf die Reise nach Mecklenburg-Vorpommern. Sie wird ab 24. Februar im „Haus der Begegnung“ in Waren (Müritz) zu sehen sein und schlägt den Bogen aus der Keilschriftzeit bis hin zum iPhone, um den Wandel der Medien im Laufe der Jahrtausende zu illustrieren. Neben antiken Artefakten wird die „Kleinste Bibel der Welt“ unter Mikroskop gezeigt.

Die Ausstellung wird am Freitag, dem 24. Februar 17:00 Uhr eröffnet. Um 19:00 Uhr folgt dann ein bildgestützter Vortrag mit dem Titel „Zeiten des Umbruchs – wie Medien das Denken verändern.“ Dabei geht es um die Veränderung, die die neuen Medien in unserem Alltag bewirken und wie man den Schattenseiten begegnen kann, die neben den positiven Aspekten ebenso auftreten.